Gemeinsame Anlässe 2025

Advent im Park 2025

Am 29.11.2025 verwandelte sich der Park in der Ey erneut in einen feierlichen, festlichen Treffpunkt für Jung und Alt. Schon beim Betreten des Parks wurden die Besucherinnen und Besucher von unserem bekannten Slogan „Späckbrötli, feini früschi Späckbrötli“ empfangen. Auch dieses Jahr war der Turnverein Wangen bei Olten mit einem Stand vertreten und bot die beliebten Grill-Speckbrötli an.

Dank der prominenten Werbeunterstützung im Vorfeld und der grossen Vorfreude in der Gemeinde war der Andrang von Beginn an enorm. Bereits vor dem offiziellen Start gingen die ersten Brötli über die Theke.

Im Laufe des Tages riss die Nachfrage nicht ab, sodass wir in der Halbzeit nicht nur das Gas am Grill wechseln, sondern erneut Nachschub in den lokalen Geschäften organisieren mussten. Insgesamt konnten wir rund 200 Späckbrötli verkaufen. Ein neuer Rekord, der unsere Erwartungen deutlich übertraf.

Die gute Stimmung am Stand, die vielen anregenden Gespräche und der erfreuliche Umsatz sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Am Ende waren sich alle einig: „Das müssen wir nächstes Jahr wiederholen“.

 

Und so zog sich der feine Grill-Speckbrötli-Duft noch weit in die Adventszeit hinein und in die breite Welt hinaus.

 

Christian Marbet

Chlausjass

Wenn man einen schwer beladenen Pius Flury ins Café M gehen sieht, dann steht der alljährliche Chlausjass des TVW an. Wie immer hat unser langjähriger Organisator schöne Preise und für alle Teilnehmer einen feinen Grittibänz besorgt. Zusätzlich steuerte Kurt Reinhard wieder drei selbstgemachte Holzpuzzles zum Gabentempel bei, was von Pius bestens verdankt wurde.

 

Einige Jasser trafen sich schon vor dem Turnier zu einem feinen Znacht im Marienheim, die restlichen trudelten gegen halb acht ein. Dieses Jahr durfte auch wieder der aus Herisau weithergereiste Hans Knupp begrüsst werden, der sich den gemütlichen Abend nicht entgehen lassen wollte. Weil es etliche Abmeldungen gab, waren es nur 19 Personen, so dass Pius kurzerhand die noch sehr rüstige, über 90jährige Heimbewohnerin Pia Säuberli zu unserem Jassabend einlud. Danach konnten die fünf vorbereiteten Tische in Beschlag genommen und die erste Spielrunde gestartet werden. Während uns Max vom Café M-Team mit allen gewünschten Getränken versorgte, liessen die verteilten Karten oftmals viele Wünsche offen! Beim Jassen hängt vieles vom Kartenglück ab, aber es waren sich alle einig, dass die Freude am gemeinsamen Spiel überwiegt. Gewinnen kann nur einer oder eine, aber verlieren ist an diesem Anlass wirklich kein Unglück, wartet doch auf den Jasser oder die Jasserin mit den wenigsten Punkten der grösste Bänz!

 

TVW Co-Präsident Christian Marbet nahm nicht nur am Turnier teil, sondern hatte auch seinen Laptop dabei, in welchem dieses Jahr erstmals die jeweils erspielten Punkte eingetippt wurden, so dass Pius Flury in Rekordzeit zur Rangverkündigung übergehen konnte. Dieses Jahr gewann Ueli Aebi das Turnier mit 4281 Punkten, womit er sein Sieger-Resultat von 2023 sogar noch um 169 Punkte verbessern konnte. Die weiteren Ränge gingen an Ingrid Heimgartner (2) mit 4087, Kurt Reinhard (3) mit 3992, René Frankiny (4) mit 3916, Markus Hodel (5) mit 3883, Christian Marbet (6) mit 3832, Bruno Schöpfer (7) mit 3823, Toni Büchler (8) mit 3822, Dani Fluri (9) mit 3799, Hans Knupp (10) mit 3774, Pius Flury (11) und Christine Flury (11) punktgleich mit 3746, Catherine Hodel (13) mit 3739, Reto Luginbühl (14) mit 3713, Markus Heimgartner (15) mit 3673, Pia Säuberli (16) mit 3585, Ruth Junker (17) mit 3529, Roland Rötheli (18) mit 3521, Jörg Müller (19) mit 3485 Punkten. Mit 3414 Punkten ging der grösste Bänz an die letztplatzierte Heidi Schmid (20).

 

Zum Schluss bedankte sich Christian Marbet herzlich bei Pius Flury für die langjährige Organisation des beliebten Anlasses. Pius möchte sein Amt in neue Hände übergeben, so dass wir alle hoffen, dass im kommenden Jahr ein Neuorganisator gefunden wird, damit wir auch im 2026 eine Einladung zum Chlausjass erhalten!

 

Catherine Hodel

Ausserordentliche Generalversammlung

Verein(t)

 

Am Samstag, 28. Juni 2025 trafen sich die Damen des Damenturnvereins und die Herren des Turnvereins STV für eine ausserordentliche Generalversammlung. Der Grund dafür war bekannt. Eine geschichtsträchtige Fusion stand bevor.

 

Im ersten Teil waren noch beide Vereine getrennt und die Erfolgsrechnungen/Bilanzen wurden abgeschlossen. Der bestehende Vorstand wurde verabschiedet… alles Formsache. Dann kam der wichtige Moment… die Abstimmung und Annahme des Fusionsvertrages. Gespannt wurde das Resultat des jeweils anderen Vereins erwartet und dann «Jubel», es wurde offiziell, beide Vereine haben einstimmig angenommen.

 

Der Empfang der Damen im Café M war ausserordentlich! Jede Frau bekam eine Rose von einem Rosenkavalier. Dann folgte der gemeinsame Teil 2 der Veranstaltung. Es wurden die Statuten und Reglemente geprüft und der Mitgliederbeitrag festgelegt. Das Jahresprogramm lässt erahnen, es wird gemeinsame und separate Anlässe geben und weiterhin an den Turnstunden von Montag Damen und Freitag Herren festgehalten (mit Ausnahmen, denn es ist auch «cheibe luschtig» mal zusammen zu turnen). Insgesamt ist die Fusion ein wichtiger Schritt in die Zukunft und vereinfacht die Organisation, nutzt Synergien und fördert weiterhin den Zusammenhalt. Wir sind halt einfach „TV Wange, zäme so guet!“

 

Zum Abschluss wurde bei Apéro und Abendessen auf der herrlichen Terrasse des Café M geplaudert und auf die erfolgreiche Fusion angestossen. Auch die Nachteulen kamen in der Gfrüüri noch auf ihre Kosten.

 

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die Vertreter/innen der Arbeitsgruppe Fusion (Daniel Hug, Claudia Meier, Christian Marbet, Nora Haus, Dominic Roppel, Maya Trenner). An über 10 Sitzungen in zwei Jahren haben sie Fragen geklärt, Fusionserfahrungsberichte abgehört, Dokumente verglichen, Zeitpläne und Präsentationen erstellt. Dies sind alles wichtige Bausteine für die gelungene Fusion.

 

Ein Dank geht auch speziell an die Finänzler (Thomas Rötheli, Isabelle Möller, Nadya Bühler) und Revisoren (Andrea Hunziker, Miriam Studer, Marc Flück, Gianfranco Falco), die einen ausserordentlichen Aufwand betrieben haben.

 

Auch dem neuen Vorstand (Simone Hänggi, Christian Marbet, Isabelle Möller, Reto Frankiny, Daniel Flury, Sandra Roppel, Jan Wyss, Maya Trenner) von Herzen vielen Dank, dass sie sich seit Jahren und weitere Jahre für den Verein engagieren und nicht müde werden, dies zu tun. Viel Erfolg als neues Team und wir unterstützen euch, wo wir können. Danke, dass ihr das Boot steuert und wir uns gemeinsam auf die Reise begeben können.

 

Danke auch an Kurt Reinhard für die kreativen Geschenke für unsere künftigen Turnenden.

 

Maja Rechsteiner

Eidgenössisches Turnfest 2025 in Lausanne

«Wange, soooooo guet!»

27 top motivierte Damen und Herren des Turnvereins Wangen reisten am Freitag, 20. Juni 2025 per Zug und mit drei Campingwagen ins heisse Lausanne ans Eidgenössische Turnfest, um sich mit den anderen Turn- und Sportvereinen aus der Schweiz zu messen. Die Startkategorie war klar: «Aktive» – für die Kategorie «Männer/Frauen» sind wir (noch) zu jung und fit! Dank der intensiven gemeinsamen Trainings im Vorfeld war die Motivation besonders hoch.

 

Nach unfallfreier Anreise bekamen wir zum ersten Mal das nicht über alle Zweifel erhabene Organisationstalent unserer Westschweizer Artgenossen zu spüren. Nach Diskussionen und wildem Gestikulieren konnte sowohl für die Zelte als auch die Campingwagen geeignete Plätze für die Übernachtung gefunden werden.

Mitten am Nachmittag versammelten sich die von Wangen angereisten Athletinnen und Athleten und die mitgereisten Supporterinnen und Fans zum sportlichen Einsatz an diesem Turnfest. Die Disziplinen Fachtest Unihockey, Kugel- und Steinstossen und Pendelstafetten-Lauf standen an diesem schweisstreibenden Spätnachmittag auf dem Programm. Zwischen den einzelnen Disziplinen wurde mit Hilfe von gut gefüllten Linienbussen zwischen den Wettkampfstätten hin und her verschoben. So konnten unsere Athletinnen und Athleten bei jeder Disziplin lauthals und tatkräftig angefeuert werden. Nach diesem sportlichen Pflichtteil war Baden im See Pflicht. Egal ob im Sportoutfit, Unterhose oder splitterfasernackt: Hauptsache Abkühlung und nass!

Am Abend begab sich dann die ganze Gruppe nach einem spontanen Apéro zwischen den Wangner Camping-Wagen zum ersten Mal zur Festmeile nach Lausanne Ouchy. Bewaffnet mit unseren ETF-Sonnenbrillen, stürzten wir uns ins Getümmel.

Trotz fehlender Sprachkenntnisse glänzten wir am Abend und in der Nacht in der sogenannten 4. Disziplin und im Umgang mit Französisch. Zu später Stunde wurde gar italienisch gesprochen. Dabei stellte sich heraus, dass manche Wörter, wie zum Beispiel Guacamole, sprachübergreifend verstanden werden.

 

Der Samstag stand im Zeichen des Lavaux, des nahegelegenen Weinanbaugebietes am nördlichen Ufer des Genfersees. Das ausgesuchte Beizli in den Rebbergen glänzte mit schöner Aussicht, viel Sonnenschein und natürlich mit den Weinen aus dem eigenen Anbau. So konnte der eine oder andere seine Sommelier-Kenntnisse anwenden und die degustierten Weine mit seinen eigenen Worten ausschmücken.

Der Abend brachte dann wieder in der Festmeile einige neue Erkenntnisse, es wurde gefeiert und ausgelassen getanzt. Harassen-Lauf, Crowdsurfing im Ruderboot, Unterhosenrennen, Partystimmung bis 4 Uhr morgens, Tische besteigen ohne Sicherheitsdienst, unsere hammermässige Truppe war überall vorne mit dabei. Dabei stellte sich heraus, dass die Tische fast so viel aushalten wie die Turner selbst.

 

Am Sonntag ging’s zurück nach Wangen, wo die Musikgesellschaft uns am Bahnhof musikalisch empfing. Vorneweg die Vereinsfahne, flankiert von blumengeschmückten Hörnern in den Händen unserer Jüngsten, marschierten wir zum Marienheim. Beim Apéro im Marienheim wurde auf das Endresultat 24.24 und unseren top Zusammenhalt angestossen. Die Oberturnertaufe fand traditionsgemäss im Brunnen statt – ein Highlight für Zuschauer und den Getauften.

Wir freuen uns bereits jetzt, wenn das nächste Eidgenössische in sechs Jahren wieder ansteht und es dann heisst: «Benvenuti in Ticino!»

 

Christian Marbet

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