Anlässe Abteilung Herren 2026

Herren 2 - Seniorentreff Wanderung  vom 30. April 2026

Motto: «Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah»!

Bei schönstem Wetter treffen sich die 7 Seniorenturner beim Restaurant Kleinholz in Olten zum gemeinsamen Wanderausflug. Eine mittelstarke Bise sorgt dabei für etwas frische aber auch angenehme Bedingungen.

Die Wanderung führt oberhalb des Bahntrassees zunächst via Ruttigerhof in Richtung Aarburg. Unterwegs machen wir bei der Ruttiger Kapelle einen kurzen Halt. Ehrwürdig lesen wir die «Sag» die den Ursprung dieser Gedenkstätte erzählt. 

D'Sag vo der Ruttiger-Kapälle:

Dr Buur vom Ruttiger Hof het sibe Chinder gha. Alli sibni het er am gliche Tag z'Olte lo taufe. Das het es Fescht gäh! Die ganzi Verwandtschaft und alli Nochbere si do derbi gsi. Nach dr Chile isch me uf eme  Fuehrwärch heizue gfahre. S Jüngschte, wo noni het chönne loufe, het me zhinderscht uf em Wage in e Wanne ipackt. Wo mes deheim het welle usenäh, isch es nümm drin gsi. Alli si grüsli verschrocke. Si hei dänkt, es sig sicher i d'Aare drolet. Der Vater het i siner Angscht em Herrgott versproche, er well dört, won ers wider findi, e Wägkapälle lo baue.

Si sis schnell go sueche und heis gottlob wider gfunde. Das Chindli isch imene Charegleus gläge und het zfride gschlofe. Bim Abedrole hets nid emol e Blätz ab übercho.

Dr Buur het sis Verspräche ghalte. Er het a der Abzwigig vom Strössli zum Buurehus,

dört wo si s Chline gfunde hei, es Kapälleli lo baue. Me het em Chlichindlikapälle gseit. Und wenn

spöter es Chlis nid rächt zwäg gsi isch, hets d'Mueter dört hi treit und het zu der Muetergottes bättet,

si söll das Chindli wider gsund mache.

 

In Aarburg angekommen stösst noch der «Gueti Beat», ein weiter Wandervogel, zu unserer Gruppe.

In guter Stimmung und bei angeregten Gesprächen durchqueren wir das Städtli Aarburg. Es folgt ein stetiger Anstieg, und manch einer von uns wundert sich, was sich für Häuser und Plätze im Bereich und oberhalb der Festung im Wald befinden. «No nie gseh…!?  ist die Aussage von fast allen.

Weiter folgen wir dem Wanderweg in Richtung Sälischlössli. Die Gespräche werden immer leiser, denn der Anstieg zum Mittagsziel wird immer steiler. Es verlangt von uns allen einiges an Kondition und Durchhaltewillen. Ein letzter steiler Grat und wir sind vor der breiten Eingangstreppe zum Sälischlössli.

Oben angekommen werden die Anstrengungen belohnt. Zuerst Durst löschen, dann ein feines Mittagessen lassen uns die Strapazen vergessen.

Nach dem Essen geniessen wir bei herrlichem Wetter und klarer Fernsicht die beeindruckende Aussicht in alle Regionen und Himmelsrichtungen.

Der Abstieg Richtung Olten führt uns durchs beschauliche «Mühletäli», wo uns Hirsche, Ziegen und weitere Kleinzoobewohner empfangen. Ein Umtrunk in der gemütlichen Gartenwirtschaft «Wilerhof» darf natürlich nicht fehlen.

Mit der Schlussetappe via Oltner Bifangquartier, Aarebrücke, hinterer Steinacker treffen wir an unserem Ausgangpunkt Kleinholz ein. Allen Teilnehmenden bleibt dieser Wandertag mit vielen schönen Eindrücken in bester Erinnerung.

Vielen Dank unserem Wanderleiter Pius.

 

Beat Büchler

Skiweekend Hasliberg Herren 1 – der zweite Versuch das Gebiet zu sehen…

An einem regnerischen Samstag in aller Herrgottsfrühe, also kurz vor sieben, starteten acht tapfere Wangner Turner zu ihrem Abenteuer. Das Ziel war klar: Hasliberg Reuti. Nach kurzer Wartezeit auf den neunten Kameraden wurde mit Sack und Pack die Gondelbahn bestiegen. Auf der Mägisalp angekommen, deponierten wir das Gepäck, montierten die Skischuhe und fuhren direkt mit der nächsten Bahn zum Alpentower. Dort zeigte sich der Hasliberg von seiner verschlossenen Seite – dem Berichtschreiber zufolge war bereits im Vorjahr die Sicht, ob weit oder kurz, eher weiss. Davon liessen sich die begeisterten Skifahrer jedoch nicht die Laune verderben. Nach kurzen Irrfahrten neben dem Skiweg wurde das Skigebiet zügig erkundet. Alle geöffneten Pisten wurden befahren, und selbst das Wetter zeigte sich mit der Zeit von einer versöhnlicheren Seite.

 

Pünktlich zum Mittagessen fand man sich im bereits vorreservierten Hääggenstubeli ein.

Nach einer üppigen Portion Rösti – genauere Informationen dazu finden sich im Bericht zum letzten Skiweekend – nahm der Nachmittag mit einem gemütlichen Jass seinen Lauf. Jassen und Brändi-Dog begleiteten die Truppe denn auch vor und nach dem Abendessen bis zur Nachtruhe.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück konnten am nächsten Morgen bei fast schon sonnigem

Wetter die ersten Abfahrten genossen werden. Dank des ergiebigen Schneefalls in der Nacht liessen sich die Neuschneepisten richtig auskosten. Zum Abschluss kehrte die Gruppe nochmals im Hääggenstubeli ein, bevor sie sich über den Brünig Richtung Mittelland aufmachte.

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt dem Organisator Reto Luginbühl.

Für nächstes Jahr richten wir einen inständigen Appell an Petrus: Ein kleines Fenster im

Nebel würde vollauf genügen.

 

Cedric Müller

39. Späckturnier

Nachdem das alljährliche Faustballturnier der Gheid-Vaganten bereits seit Jahren einen fixen Termin im Jahreskalender darstellt, hat sich eine mutige Delegation Wangener Turner nun auch getraut, sich in der Halle der Herausforderung zu stellen. Das regionale Späckturnier brachte Frauen- und Herrenteams von Laupersdorf über Roggwil bis Starrkirch zusammen, um gegeneinander anzutreten. Abends unter der Woche fanden die beiden Vorrunden statt, wobei die Spannweite der Leistungen von überraschend gut bis ein bisschen weniger gut war und auch etwas Lehrgeld gezahlt werden musste. Im Angriff überzeugten Levin Marbet und Matthias Egli mit variantenreichen Abschlüssen, wobei nicht immer alle den Weg ins Feld fanden. Die fünf munteren Turner wurden aber über die Spiele hinweg immer besser und hatten Freude an der Herausforderung. Mit einigem Auf und Ab schloss man die Vorrunde auf dem 13. Rang ab. Herausgestochen hat dabei ein hart umkämpfter Sieg gegen gestandene Spielerinnen aus Neuendorf.

 

Am Finalturnier konnte man aufgrund der verletzungsbedingten Absenz von Armin Heimgartner und der kurzfristigen Unabkömmlichkeit von Levin Marbet nicht ganz an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Es resultierte ein hart erkämpfter 15. Schlussrang und einige geschwollene Unterarme und sonstige Wehwehchen.

 

Im Anschluss an den sportlichen Teil wurde zum Abschluss noch das verzehrt, was dem Turnier den Namen gibt: Speck. Dieser wurde wie das Brot bereits geschnitten (!!) auf einer schön garnierten Platte serviert. So liessen wir den Tag und die Turnierserie wunderbar gemütlich ausklingen.

Und wer weiss, vielleicht finden sich im nächsten Jahr wieder ein paar furchtlose Turner, die bereit sind, ihren Körper heldenhaft für Ruhm, Ehre und eine Extraportion Speck aufs Spiel zu setzen.

 

Marc Flück

Herren 2 - Seniorentreff Wanderung vom 26. Februar 2026

Grenchen Süd via Altreu nach Solothurn

Sieben gut gelaunte Senioren und ein Vierbeiner trafen sich zu einer weiteren, von Pius gut organisierten Wanderung am Bahnhof Wangen bei Olten. Bei noch etwas nebligem und kühlem Wetter ging es mit dem Zug nach Grenchen Süd. Beim Warten auf den Bus, der uns zum Ausgangspunkt «Archbrücke bzw. Tierheim Aarebrüggli» brachte, drückte die Sonne durch und es wurde spürbar wärmer.

Der Wanderweg führte durch das Naturschutzgebiet «Witi», das früher gar als Hasenkammer der Schweiz bezeichnet wurde. Leider sind die Bestände heute sehr gering, weil notwendige Ökoflächen wie Brachen und Gebüsche fehlen. Die Durchwanderung der idyllischen Auenlandschaft bot immer wieder schöne Ausblicke auf das glitzernde Wasser der Aare und den Jura. Zweimal mussten wir beim Zufluss des Witi- und des Giglerbachs einen kleinen Umweg machen, bis wir die Bäche über Brücken überquert hatten und wieder ans Aareufer zurückkamen.

Gegen Mittag erreichten wir das Storchendorf Altreu. Max Blösch startete 1948 das Wiederansiedlungsprojekt für Weissstörche in der Schweiz. Der Ort beherbergt die grösste Storchensiedlung der Schweiz. Auf den Hausdächern und in den Bäumen gibt es zahlreiche Nester. Einige Storchenpärchen waren bereits mit dem Nestbau beschäftigt, andere besetzten erst einmal ihr neues Zuhause.

 

Vor dem Restaurant «zum Grüene Aff» stiess noch ein weiterer Senior zu uns, somit war die Gruppe komplett. Das schöne Wetter und die angenehme Temperatur erlaubten es uns, das Mittagessen im Freien mit Blick auf die Aare einzunehmen. Wir genossen ein ausgezeichnetes Essen – sehr zu empfehlen!

Noch etwas Geschichtliches: Der Gasthof erhielt anno 1687 das Tavernenrecht von der Stadt Solothurn. Eines Tages kehrte ein Hausierer ein, der ein kleines Äffchen bei sich hatte, das er vermutlich von Nordafrika über Spanien in die Schweiz gebracht hatte – zu jener Zeit eine grosse Seltenheit und daher eine besondere Attraktion. Zwei Tage lang wurde er vom Wirt bewirtet. Da der Hausierer für die konsumierten Köstlichkeiten zu wenig Geld hatte, musste er seinen wertvollsten Besitz, das kleine Äffchen, zurücklassen. Der Wirt baute zur Freude der Gäste ein Gehege für das Tier. Doch schon bald starb es. Dies ging dem Wirt sehr zu Herzen und er liess als Erinnerung ein Abbild aus Kupfer fertigen, das er am Gasthof anbrachte. Mit der Zeit überzog sich das Kupfer mit Grünspan, wodurch das Äffchen grün erschien – so entstand der Name des Gasthofes.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg, am Beobachtungsturm vorbei Richtung Solothurn. Vor der letzten Schleife sieht man das Inseli Länggrien mitten in der Aare, auf dem sich ein Bauernhof befindet. Erreichbar ist das Inseli mit einer Fähre vom gegenüberliegenden Ufer bei Nennigkofen. Vor einigen Jahren war dies wegen der Bewilligung des Fährbetriebs in den Zeitungen.

Über das Brühl, vorbei an der stillgelegten Deponie, wo bis 1976 die Stadt Solothurn den anfallenden Kehricht auf dem «Stadtmist» entsorgte – die Deponie wird zurzeit saniert – ging es weiter am Campingplatz und am Schwimmbad vorbei zum Bierhalt im Red John Pub. Dort genossen wir die letzten Sonnenstrahlen mit Ausblick auf den Krummturm und das Alte Spital. Danach Aufbruch zum Westbahnhof und Rückfahrt nach Wangen. Einige trafen sich noch zum Abschiedstrunk im Kafi Dünnere.

Es war ein Supertag!

 

Jörg Müller

Herren 2 - Seniorentreff Wanderung vom 29. Januar 2026

Um 9.18 Uhr fahren sieben Wanderer mit dem Zug von Wangen Richtung  Olten. Da treffen wir noch Beat Gut. Weiter geht es Richtung Gelterkinden. Im Zug diskutieren wir über das Wetter, ein wenig Regen ist angesagt. Pigge meint, wenn  sich die Scheibenwischer vom Postauto  bewegen, fahren wir bis Farnsburg Bushaltestelle. Ab da Wanderung bis Buus, ca. 1 3/4 Std. zum Restaurant Rössli, wo wir Mittagspause machen und sehr gut bedient werden.

 

Nach dem Essen wandern wir zusammen  Richtung  Maisprach  ca. 1 Std. durch die Rebberge.  Markus Moll unterrichtet uns fachkundig über das Schneiden der Reben.  In Maisprach angekommen, müssen wir auf den Bus warten. Zum Glück ist da das Restaurant  zum Kloster, wo wir den Durst löschen können.

 

Danach Fahrt mit Bus und Zug Richtung Wangen. Im "Dünnerekafi "gibt es noch den obligaten  Schlusstrunk.

 

Danke Pius für die Organisation!

 

Kari Zimmerli

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